Merida – Unterwegs im Land der Maya

Merida ist als Hauptstadt des Bundesstaates Yucatan das kulturelle und finanzielle Zentrum der Region. Da Merida relativ weit von Cancun und Playa del Carmen entfernt liegt, bleibt es von den ganz großen Touristenmassen ein wenig verschont.

Ich bin von Chetumal aus etwa 6 Stunden mit dem Bus nach Merida gefahren und schon bei Ankunft hat mir die Stadt sofort gefallen. Es gibt viele nette kleine Cafés und Restaurants. Außerdem fallen die vielen Pferdekutschen auf, die besonders bei den mexikanischen Besuchern sehr beliebt sind. Ein Minuspunkt gibt es für den Verkehr. Die Straßen sind gerade im Zentrum meist verstopft und die Stadt ist relativ laut und hektisch.

Merida. MexikoMerida, MexikoMerida, Mexiko

In Merida habe ich durch Zufall Claudia und Peter wieder getroffen, mit denen ich schon in Bacalar und Caye Caulker war. Die Welt ist echt klein! Wir haben uns einen super chilligen Nachmittag bei mexikanischen Bier und Tiquila gemacht und den Abend in einem veganen Restaurant ausklingen lassen.

Merida, Mexiko

Von Merida aus kann man sehr gut verschiedene Tagesausflüge machen – zum Bespiel zu den Maya-Ruinen von Uxmal und Kabah. Kabah ist relativ klein und ruhig. Ich würde für Kabah nicht extra eine Weltreise machen, aber wenn man in der Gegend ist, lohnt es sich die Stätte zu besichtigen.

Kabah, Mexiko Kabah, Mexiko

Im Gegensatz zu Kabah ist die Maya-Ruine Uxmal sehr bekannt. Daher habe ich dort Heerscharen von Touristen erwarten. Dem war allerdings nicht so, was die Besichtigung sehr angenehm machte. Die Ruinen sind sehr gut erhalten und umgeben von Urwald. Ich muss sagen, dass mir Uxmal sehr gut gefallen hat – noch besser als Chichen Itza. Aus meiner Sicht sind nur die Ruinen von Tikal in Guatemala noch beeindruckender.

Uxmal, Mexiko